Mehr als 33 Millionen Menschen in Frankreich sind von einer Hacker-Attacke gegen zwei Dienstleister des Krankenversicherungswesens betroffen. Dabei gehe es um Name und Geburtsdatum, die Sozialversicherungsnummer sowie den Namen der gewählten Zusatzkrankenversicherung, teilte die Datenschutzbehörde CNIL am Donnerstag mit. Weiterführende Informationen wie Kontodaten, Adressen oder medizinische Daten seien allerdings nicht in die Hände von Unbefugten gelangt.

Ein Spital in Frankreich. Passt zwar nur am Rande zur Story, war uns aber lieber als ein Hacker mit Kapuzenpulli.
APA/AFP/EMMANUEL DUNAND

Versicherte

Die beiden Dienstleister hatten die Behörde über die Attacke vom Jänner informiert. Die Krankenversicherungen, die mit den Dienstleistern zusammenarbeiteten, müssten betroffene Versicherte darüber informieren. Die Datenschutzbehörde rief die betroffenen Menschen zur Vorsicht bei allen Krankenversicherungsangelegenheiten auf. Außerdem sollten sie ihre Bankkonten im Blick behalten, denn möglich sei, dass Unbefugte die erlangten Daten mit weiteren Informationen kombinierten, die bei anderen Hacker-Attacken erlangt wurden. (APA, 8.2.2024)